Wärmepumpen  
 

Mit Hilfe der Wärmepumpentechnik können wir auf des Verbrennen fossiler Energieträger vor Ort verzichten und geben keinerlei Schadstoffe an die Umwelt ab.

Lediglich der Strom, der zum Betreiben der Wärmepumpe nötig ist, wird - je nach Stromanbieter - noch aus fossilen Brennstoffen erzeugt.

Hausbesitzer brauchen keinen Schornstein, haben günstige Betriebskosten, ihr Gebäude erfüllt die Energiesparverordnungen, und sie befinden sich auch in der Zukunft auf der sicheren Seite.

 
     
  Wie arbeiten Wärmepumpen?
Wärmepumpen nutzen zum Heizen und zur Warmwasserbereitung kostenlose Umweltenergie, die Sie sich aus der gespeicherten Sonnenenergie im Erdreich, aus dem Grundwasser und aus der Luft holen.
Diese kostenlose Wärme ist zwar nicht ausreichend, um sie direkt zu nutzen; durch eine Wärmepumpe jedoch wird diese Wärme auf das Niveau gepumpt, dass wir für Heizung und Warmwasser brauchen.
So wird es möglich, aus nur einem Teil Antriebsenergie vier Teile Heizwärme zu produzieren. (Voraussetzung für bestehende Gebäude und Neubauten ist eine optimale Dämmung!)
 
  Entsprechend der genutzen Elemente unterscheidet man zwischen Erdwärmepumpen, Wasserwärmepumpen und Luftwärmepumpen.  
 
Erdwärmepumpen
Bei den Erdwärmepumpen gibt es zwei Varianten:

1. Energiegewinnung via Erdkollektoren
In circa einem Meter Tiefe werden hierbei druckbeständige Rohre im Boden verlegt.
Durch die Rohre strömt ein ungiftiger Mix aus Wasser und Frostschutz, der die Energie zur Wärmepumpe transportiert. Für ein Haus mit einer Wohnfläche von ungefähr 150 qm benötigt man ungefähr 180qm Verlegefläche auf dem Grundstück.

 
     
 
 
  2. Energiegewinnung via Tiefenbohrung

Bei der Tiefenbohrung werden Sonden senkrecht in den Boden gebracht. Die übliche Tiefe beträgt 50-70m. Durch die Sonden strömt eine ungiftige Flüssigkeit, welche die Energie zur Wärmepumpe transportiert.

Die Tiefenbohrungen verursachen erhöhte Kosten, dafür wird erstens die Grundstücksnutzung nicht beeinträchtigt und bei diesem Verfahren sit eine konstante Leistung auch in langen Wintern garantiert.

     
 
 
Wasserwärmepumpen
Energiegewinnung via Grundwassernutzung

Für den Energiegewinn aus dem Grundwasser werden 2 Brunnen gebohrt:
Aus dem Saugbrunnen wird das Grundwasser entnommen und die im Wasser enthaltene Energie von der Wärmepumpe genutzt. Anschließend wird das Wasser in den sogenannten Schluckbrunnen zurückgeführt. Insbesondere bei sehr großem Heizbedarf kann diese Lösung interessant sein, da bei entsprechenden Bedingungen mit geringem Aufwand die Wärmequelle Grundwasser zur Verfügung steht.

 
Gegenüber den anderen Verfahren haben Sie hier geringere Investitionskosten. Sie müssen sich aber vorher vergewissern, ob die Wassermenge und die Wasserqualität langfristig sicher sein werden.
     
Luftwärmepumpen
 
Luftwärmepumpe zur Außenaufstellung, pulverbeschichtet und mit korrosionsfestem Edelstahlsockel Luftwärmepumpe zur Innenaufstellung, minimaler Paltzbedarf
 

Wie der Name schon sagt, wird bei diesem Verfahren die Energie aus der Luft bezogen.
Das funktioniert - auch wenn man es sich schwer vorstellen kann - im Winter bei Minusgraden, obwohl natürlich die Effizienz der Anlage im Winter sinkt. (Das bedeutet bei einem 130qm-Haus ca. 100 Euro Heizkosten im Jahr mehr.)
Die Wärmepumpe kann sowohl im Haus, als auch im freien Gelände stehen, ohne dass irgend ein Eingriff in den Garten nötig wäre.

Dieses Verfahren ist interessant, wenn zum Beispiel Ihr Haus in einem Wasserschutzgebiet steht oder Sie aus anderen Gründen keine Eingriffe in Ihren Garten wünschen.

     
 
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